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Anästhesiologie Amb. OP-Zentrum Dortmund Schmerztherapie Hamm Schmerztherapie Dortmund Partner-Kooperation Über uns
Anästhesie
(altgriechisch:Wahrnehmung, Empfindung) wird gleichermaßen der hervorgerufene Zustand der Empfindungslosigkeit zum Zweck einer operativen oder diagnostischen Maßnahme bezeichnet als auch die medizinischen Verfahren, um diesen herbeizuführen.
 

Kinderanästhesie

Das Betreuen /Anästhesieren der Kinder bedarf besondere Erfahrung, in den verschiedenen operativen Einheiten werden von uns jährlich mehrere tausend Kinder und Jugendliche anästhesiert

Liebe Eltern,

sicherlich machen Sie sich große Sorgen, weil Ihr Kind in naher Zukunft in Allgemeinnarkose operiert werden soll!?

Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen unser Vorgehen zu verstehen und wir  hoffen, Ihnen damit etwas von Ihren Ängsten nehmen zu können.

Hilfreich für alle Beteiligten ist es auch, wenn Sie mit Ihrem Kind ausführlich über den Eingriff sprechen und zu erklären versuchen, was auf das Kind zukommen wird. Nichts zu sagen und das Kind vor vollendete Tatsachen zu stellen ist denkbar schlecht. (Dennoch da Sie ihr Kind besser kennen als wir ist dieses Vorgehen Ihnen nur zum empfehlen)

Voruntersuchungen
bei ansonsten unauffälligen Kindern, verzichten wir auf Laboruntersuchungen, ebenso auf ein EKG und Röntgenbild der Lunge. Gibt es aus der Familiengeschichte oder von Ihrem Kind selbst her eine Besonderheit (Erbkrankheit, angeborene Krankheit, akute Erkrankungen etc), so wissen Sie dies als Eltern selbst am besten und sollten uns darauf aufmerksam machen. Somit können wir notwendige Untersuchungen veranlassen.
Sollte von Seiten des Operateur bestimmte Untersuchungen erforderlich sein wird er diese veranlassen.

Die Voruntersuchungen könnten Sie bei Ihrem Kinderarzt oder Hausarzt durchführen lassen.

Wurde Ihr Kind ca. 2 Wochen vor dem OP-Termin geimpft, so sollte man eine Verlegung des OP-Termins erwägen, da durch eine Impfung mit „Lebend-Impfstoffen“ die Abwehrkräfte des Kindes vorübergehend beeinträchtigt sein können.

Sollte sich bei Ihrem Kind wenige Tage vor dem Eingriff oder am Morgen des Operationstages ein Infekt mit Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl, Appetitlosigkeit, Schlappheit etc. ankündigen, so sollte der geplante Eingriff verschoben werden. Informieren Sie dann bitte umgehend den operierenden Kollegen. Dies ist aus organisatorischen Gründen für uns sehr wichtig.

Am Operationstag selbst sollte Ihr Kind nüchtern bleiben. Nüchtern heißt, dass es mindestens 5 Stunden vor dem geplanten Eingriff keine feste Nahrung oder Milchprodukte zu sich genommen hat. Klare Flüssigkeiten ohne Kohlensäure wie Wasser oder ungesüßter Tee können bis ca. 2 Stunde vor dem Eingriff in kleinen Mengen getrunken werden.

Am Operationstag
Der Narkosearzt wird noch ausstehende Fragen gerne erörtern und das Kind mit dem Narkoseverfahren vertraut machen. Die Narkoseeinleitung erfolgt bei kleineren Kindern durch Einatmen („Inhalieren“) von Narkosegasen, die über eine Maske, die dem Kind locker vor Mund und Nase gehalten wird, verabreicht werden.
Die modernen Narkosegase wirken sehr rasch. Zwar kann der  Geruch vom Kind als störend empfunden werden, wird aber in der Regel recht gut toleriert. Meist reichen einige tiefe Atemzüge und das Kind schläft soweit ein, dass alle weiteren Handlungen nicht mehr bewußt empfunden werden.

Zu diesem Zeitpunkt werden Sie dann auch aufgefordert, den Einleitungsraum zu verlassen.

Sie selbst werden wieder im Aufwachraum bei Ihrem Kind sein, sobald die Operation vorüber ist und Ihr Kind beginnt aufzuwachen.
Bei größeren Kindern leiten wir die Narkose über diese Venenverweilkanüle direkt ein, die zumeist auf dem Handrücken oder in einer Ellenbeuge angelegt wird. Das Narkosemittel zur Narkoseeinleitung wirkt sehr rasch, so dass Ihr Kind in sekundenschnelle einschläft.

Das operierte Kind bleibt solange mit Ihnen im Aufwachraum, bis es wach genug ist und uns soweit schmerzfrei und kreislaufstabil erscheint, dass wir Sie nach einer Abschlussuntersuchung und einem Gespräch durch den Operateur nach Hause entlassen können.

Während der Zeit im Aufwachraum sollten Sie Ihrem Kind nur nach vorheriger Absprache mit uns Nahrung oder Flüssigkeiten anbieten. Medikamente gegen Schmerzen wird es von uns bekommen, dies sollte zu ausreichendem Wohlbefinden führen.

Näheres erfahren Sie aus unserem Fragebogen und in dem  präoperativen Gespräche mit uns.


Schmerzpraxis Hamm
Südstr. 20
59065 Hamm  



Ambulantes OP-Zentrum Dortmund und
Schmerzpaxis-Filiale
Wittekindstr. 105
44139 Dortmund